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-Mono "The Flames Beyond The Cold Mountain"-

 

"Ihre Beschwerden deuten auf eine schwere Depression hin. Ihr Zustand scheint Ihnen ernsthafte Probleme zu bereiten, und Sie haben Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen. Sie sollten sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Unabhängig davon, ob Sie eine Depression haben oder nicht, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Erzählen Sie Ihrer Familie oder Ihrem engsten Freundeskreis, wie Ihnen zu Mute ist, damit jene Sie bis zum Zeitpunkt Ihrer Genesung unterstützen und vor Selbstmord bewahren können.

Sie dürfen das Testergebnis nicht als eindeutige Beurteilung Ihrer psychischen Gesundheit auffassen. Auch gibt das Ergebnis keinen eindeutigen Hinweis darauf, ob eine Behandlung angezeigt ist oder nicht. Gehen Sie immer zum Arzt, wenn Sie sich deprimiert fühlen oder das Gefühl haben, den Leistungsanforderungen des Alltags nicht gewachsen zu sein, und daher besorgt und von Ängsten geplagt sind."

 

Und wieder..und wieder..und wieder.. Es gibt keine Lösung, es gibt nur die Flucht..Flucht vor ihr; die Flucht vor mir selbst. Ich kann es nicht mehr ertragen. Sie dreht durch.. Ich muss hier weg.

Abends sitzt sie benommen auf ihrem knackenden Stuhl, wippt unbewusst hin und her. Vor ihr steht eine Kaffetasse, gefüllt mit billigem Wein. Ihr Mund ist rot-schwarz - gefärbt vom stinkenden Alkohol. Tabletten liegen in halb aufgebrauchten Verpackungen im Bad und auf dem Küchentisch. Die Wäsche liegt in Bergen im Bad und mieft vor sich hin; die Küche ähnelt einem trümmerfeld; in ihrem Zimmer liegt ein umgefallener Wäscheständer; auf dem Boden Kleidung, leere Getränkeverpackungen, leere Teller oder welche mit Essensresten. Der Kater wird tagtäglich eingesperrt, weil sie es nicht auf die Reihe kriegt, die Wohnung in Schuss zu halten. Was ist daran so schwer? Jedesmal, wenn ich sie nach ihrer momentanen Beschäftigung frage, antwortet sie mir mit "Aufräumen.". Wr räumt von 14.00-02.00 Uhr Nachts auf? Und warum ähnelt die Wohnung trotzdem mehr einer Gammelbude, als einem Zuhause?

Ich schließe mich ein. Halte es nicht mehr aus. Weine und wälze mich auf dem Boden. Schlage meinen Kopf gegen den Spiegel und schreibe mit blutrotem Lippenstift "Hate me,pls" an den Schrank. Rasierklingen habe ich keine mehr.. Und meine Fingernägel verursachen nur mässigen Schmerz, aber wenigstens keine bleibenden Anzeichen meiner beschissenen Jugend.

Mein Vater bombadiert mich mit verletztenden, vorwürfigen SMSen. Eine Freundin beschwert sich über meine Computersucht und wirft mir alles vor.

Ein guter Freund verspricht mir nicht, sich nicht umzubringen und leidet zu oft unter Panikattacken, als dass ich ihm dauerhaft helfen kann. Aber er kommt gleich und wird mich in den Arm nehmen.

Danke, Nino.

Und ich..habe mich verknallt. Ich spüre wirkliches Glück, wenn er mich im Arm hält und küsst.. Doch verbietet sie mir, ihn zu besuchen. Ich darf niemals bei ihm übernachten und muss in Zukunft von jeder Person, die ich besuche Telefonnummer, Adresse dalassen und ein Gespräch mit den Eltern wird dazukommen..

Ich frage mich: Was ist der Sinn meines Lebens? Was ist der Sinn zwischen so viel Schmerz, Selbstmitleid, Hass und purer Verzweiflung? Ich lebe jeden Tag gleich und doch anders. Ich kann meinen Schmerz nicht in Worte fassen; ich kann niemandem zeigen, wie meine Seele brennt.

Man kann nicht in Worte fassen, was man fühlt, wenn man nichts fühlt..

 

-Mono "The Flames Beyond The Cold Mountain"-

10.2.07 18:17


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-Emilie Autumn "God Help Me"

 Schreie. Schreie die mir die Ohren zerfetzen; die mich betäuben vor entgegenschnaubender Aggression. "Du bist Schuld!" - Ich bin Schuld? Woran?

Es ist nicht allein die Wut in mir..Die  Aggression die sich festsetzt. Betäubte Gefühle, eine verbrennende Kehle, ein Mensch, der nicht mehr weiß, wohin mit seinen Gefühlen. Ich darf sie nicht auslassen, sonst kriege ich Verbote, Vorwürfe, Schreie und Beschimpfungen höchster Intolleranz zu hören. Mein Herz klopft, ich spüre Wut..VERZWEIFELTE WUT die früher ausartete in Selbstverletzung..Ich suche die Schuld bei mir? - Sie wird mir aufgedrückt, eingeredet! Ich will die Wände hinaufklettern und langsam herunterfallen; meine Fingernägel in die Tapete krallen und die Haut abziehen, wie ich sie von mir abziehen will. Niemand sieht die Spuren vom Zerfall dieser kleinen Welt. Blutrote verschmierte Lippenstiftreste am Schrank. Der Schatten von zerzausten Haaren an der Wand. Mein Hals tut weh. Er kratzt. Ich habe zu laut geschrien. Aber Worte bewirken nichts. NICHTS. Es bringt nichts. Ich kann schreiben was ich will, Hoffnungslosigkeit ist auch nur ein Wort. Verzweiflung. Herzrasen. Eiskalte Hände.

Sie sieht aus wie eine Verrückte. Ihre Haare sind zerzaust und stehen von allen Seiten ab. Doch das schlimmste..Während sie aus der Tür geht klappert etwas. Es klirrt. Rucksack offen: Flaschen... Wein und Bier. Zu viel um es aufzuzählen.

-Gänsehaut-

Was soll ich tun? Es ist so viel Wut..Hass? Wut auf diese verdammte Intolleranz. Es sieht so verlockend aus, dieses glänzende Stück Metall, aber nein; es würde doch nichts verändern.

Wenn ich singe, kommen mir die Tränen. Und ich könnte mich freier fühlen, wenn sie wenigstens bleiben würden. Aber selbst wenn..Alltag. SIe kommen zu häufig vor. Während meiner Komplexe in der Schule, im Streit, bei Einsamkeit, Musik...Einfach so. Alltag stumpft ab. Aber muss das auch bei Tränen sein? Ich will mich in einen Moshpit werfen. Den inneren Schmerz vergessen und verdrängen. Wenn ich an die anfahrende U-Bahn herantrete, pocht mein Herz und Adrenalin steigt auf. Wenn ich eine Brücke hinuntersehe, beginnt mein Herz zu kribbeln.  Aber suizidgefährdet bin ich nicht. Vllt der Drang nach Aufmerksamkeit..

In dir ist was. Es steckt fest. Kann nicht raus, aber du weißt, dass es da drin ist. Aber was ist es? - Es ist ein Gefühl.

Und eigentlich ist es doch die Wut..Die Verzwiflung..Die Ungerechtigkeit, die mich zu so etwas bringt, was letztenndlich doch nichts bringt..

-System Of A Down "Lost In Hollywood"-

16.2.07 18:09


-Dornenreich "Hier weht ein Moment"-

Verwirrung..

Warum?.. Warum bemerkt man die Liebe erst, wenn es zu spät ist? Warum bemerkst du erst im letzten Augenblick, was ich dir wert bin? Ist das eine Art Joker..den du ausspielst und dir daraus was erhoffst..? Ich bin keine Puppe..kein Spielzeug zum Wegwerfen und wieder Aufsammeln. Behandelst du mich gut oder ist das nur ein Anfall? Ein Anfall aus der Panik heraus, den Körper nicht mehr berühren zu dürfen.. Du spielstest mit mir und nun, wo alles, unserer Meinung nach, geklärt ist, bin ich mehr, als nur eine Marionette? Ich empfand mer für dich, als du für mich, aber jetzt, wo die Zeit etwas verändert hat, dreht und wendet sich alles.. Es geht dir beschissen, sagst du, und flehst danach, mich zu sehen.. Du vermisst mich und wartest auf ein Zeichen von mir.. Den ganzen Tag verschwendest du mit Gedanken an mich.. Und nun bin ich einem Druck ausgeliefert, dem ich nicht gewachsen bin.. Ich verstehe dich nicht.

Und auf der andere Seite.. Scheint das Licht. Ich entdecke, was es heißt, wert zu sein und gebe, was ich nicht verlange und trotzdem bekomme.. Es ist ein warmes, zärtliches Gefühl der Geborgenheit und ich möchte es nie wieder missen; zu lang habe ich darauf gewartet..

 "Ich ging die Straße lang und war auf dem Weg nach Haus, doch kurz vor dem Ziel hielt ich inne und drehte um. Ich lief zurück und wusste nicht, wohin. Zeit.. Nachdenken.. All das fehlt. In der Kälte und Musik. Meine Liebe, die Musik. Was wäre ohne? Es ginge nicht.. Und Gedanken kamen hinzu.. Verschwommene Konturen vom Boden, doch nicht eine Träne.. Nur die Kälte. Die Kälte außen und die Verwirrung in mir.. Zusammen mit Musik..Unbeschreiblich.. Ich fühle so viel, dass ich nicht mehr weiß, was ich fühlte.. und doch fühlte ich in diesem Augenblick nichts.. Ist das Leere..? Ich fühle mich leer.. Erwürgt in meinem eigenen Strick, mit halb gebrochenen Genick und doch noch am Leben..

In diesem Moment traf mich der Blitz.. Adrenalin, Verzweiflung und Kälte.. Musik. Alles. Alles zu viel. Schnellere Schritte. Innere Unruhe. Andauernde innere Unruhe. Sie geht nicht weg, aber ist auch nicht immer zu spüren, wenn der Gedanke nicht an sie verschwendet wird und doch ist sie da.. Ich drehte innerlich durch.."

Nun bin ich innerlich rast- und ruhelos. Schweige mich selbst an und führe doch innerliche Selbstgespräche. Vielleicht tue ich niemandem gut.. Vielleicht bin ich etwas Ungutes..

-Mono "The Flames Beyond The Cold Mountain"-

 

22.2.07 23:01





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